Mittwoch, 13 März 2024 11:16

Die Kapazitätskrise des Lake Powell - Auswirkungen von Dürre und Sedimentation

Kapazitätskrise des Lake Powell Kapazitätskrise des Lake Powell pixabay

Der Lake Powell, der zweitgrößte vom Menschen geschaffene Stausee in den Vereinigten Staaten, steht vor einer beispiellosen Krise. Nicht nur der Wasserstand des Stausees ist aufgrund anhaltender Dürrebedingungen drastisch gesunken, sondern auch seine Gesamtkapazität zur Wasserspeicherung nimmt ab. Diese Situation unterstreicht die umweltpolitischen Herausforderungen und die Probleme des Wassermanagements, mit denen das Colorado River Basin konfrontiert ist.

Die Schrumpfung des Lake Powell

Seit dem Bau des Glen Canyon Dam im Jahr 1963 hat der Lake Powell eine bemerkbare Abnahme seiner Speicherkapazität erlebt, ein Problem, das durch fast sechs Jahrzehnte der Sedimentansammlung und langanhaltende Dürreperioden verschärft wurde. Jüngsten Erkenntnissen zufolge hat der Stausee seine Kapazität um fast 7% reduziert, was einem durchschnittlichen jährlichen Verlust von etwa 33.270 Acre-Fuß oder ungefähr 11 Milliarden Gallonen Wasser entspricht. Diese Wassermenge wäre ausreichend, um das Reflecting Pool am National Mall über tausend Mal zu füllen und veranschaulicht das Ausmaß des Verlusts.

Umwelt- und Betriebsherausforderungen

Die doppelte Herausforderung von Dürre und Sedimentation hat erhebliche Auswirkungen auf die Betriebskapazität und die ökologische Gesundheit des Lake Powell. Sedimente, die von den Flüssen Colorado und San Juan transportiert werden, setzen sich am Boden des Stausees ab und verringern stetig das Volumen des speicherbaren Wassers. Nach jüngsten Messungen arbeitete der Stausee mit etwa 25% seiner vollen Kapazität. Diese prekäre Situation verschärft die Bedenken hinsichtlich der Wasserknappheit im amerikanischen Südwesten, einer Region

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