Donnerstag, 04 Februar 2021 12:33

Drucker müssen stempeln gehen?

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Schwere Zeiten sind angebrochen. Viele Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen, aber auch ganze Wirtschaftsbereiche und Branchen sind betroffen. Heute soll von der Druckerbranche die Rede sein.

Briefmarken stempeln

Viele bereits langfristig beobachtbare und anhaltende Trends wurden durch die jüngsten Ereignisse und Entwicklungen rund um's Thema "Viren" und "Pandemie" verstärkt bzw. beschleunigt, wie man auch https://www.saechsische.de/arbeit/die-pandemie-und-deren-auswirkungen-auf-die-druckbranche-5370006.html entnehmen kann. Postwertzeichen, wie sie amtlich-poetisch gerne genannt werden, gibt es seit beinahe 200 Jahren. Sozusagen zur "Halbzeit", also in der Periode vor dem Ersten Weltkrieg erlebte die Briefmarke ihre Hochzeit, fand ihre weiteste Verbreitung. In der Zwischenzeit spielt sie, durch das Aufkommen von Frankiermaschinen und elektronischer Post, dem Fall des Briefmonopols und anderen Faktoren hauptsächlich für Sammler eine Rolle. Der Produktzyklus neigt sich so womöglich einem Ende zu.

Zum Lügner stempeln

Die Wogen gehen hoch in Krisenzeiten, in Zeiten von Unsicherheit und verschärfter öffentlicher Auseinandersetzung ... Die Nerven liegen bei so manchen Zeitgenossen blank, Gelassenheit und Selbstbeherrschung befinden sich mancherorts im freien Fall. Da wird dann schnell das Bild von der Verschwörungstheorie bemüht, der politische oder ideologische Gegner als Lügner und Propagandist verunglimpft. Herrscht Angst, arbeitet der Apparat für's logische Denken langsamer und unzuverlässiger. Beurteilt euch nicht so streng und unbarmherzig! Habt Verständnis mit Leuten, die nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen sind.

Zum Versager stempeln

Ein Unternehmer hat Schwierigkeiten. Das kommt sogar in besseren Familien vor. Vielleicht ist der Durchhänger ja gar nicht eindeutig selbstverschuldet? Vielleicht ist da ja eine überregionale oder gar globale Erscheinung am Werk, die seine Entscheidungsfreiheit massiv einschränkt, seinen unternehmerischen Spielraum einengt, ihm die Hände bindet? Sollte man so einer Person, eventuell auch, im Falle eines Falles, einer ganzen Branche, einem ganzen Wirtschaftszweig, da nicht vielleicht, ganz im Gegenteil, frisch und fromm unter die Arme greifen? Gemeinsam und solidarisch einen Weg aus der Krise finden? Wozu besteht denn schließlich und endlich eine Gemeinschaft wie zum Beispiel ein Staatswesen?

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